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So läuft ein Neugeborenenshooting bei euch zu Hause ab

vor 6 Tagen
7 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 1 Tag




Du hast dir vorgestellt, wie es sein wird, wenn euer Baby endlich da ist. Vielleicht hast du schon überlegt, welche Bilder du gerne von dieser ersten gemeinsamen Zeit hättest. Kleine Hände. Winzige Füße. Dein Baby in deinen Armen. Ihr als Familie, noch ganz neu in dieser Zusammensetzung.


Und gleichzeitig fragst du dich vielleicht, wie das eigentlich funktionieren soll.


Du hast gerade ein Baby bekommen. Vielleicht schläfst du wenig, die Tage fühlen sich anders an als früher und manchmal weißt du selbst noch nicht genau, wann du das nächste Mal zum Essen kommst. Jetzt soll auch noch eine Fotografin zu euch nach Hause kommen?


Was, wenn du noch nicht fertig bist? Wenn dein Baby genau dann Hunger bekommt, wenn wir anfangen wollen? Wenn das Geschwisterkind nach zehn Minuten keine Lust mehr hat? Oder wenn du dich in deiner eigenen Wohnung plötzlich fragst, ob auch wirklich alles ordentlich genug ist?



Ich möchte dir zeigen, wie eine Newborn Home Story bei mir abläuft. Nicht als strengen Zeitplan, den wir Punkt für Punkt abarbeiten müssen. Sondern so, wie es im echten Familienleben eben ist: mit einem kleinen Menschen, der seinen eigenen Rhythmus hat, und mit genügend Raum für alles, was gerade dazugehört.



Wenn ich bei euch ankomme, muss noch nicht alles perfekt fertig sein


Vielleicht hast du dir vorgenommen, vor meiner Ankunft noch schnell etwas zu essen, dich anzuziehen, die Haare zu machen und nebenbei dafür zu sorgen, dass das Zuhause ordentlich aussieht. Und dann braucht das Baby plötzlich doch wieder deine ganze Aufmerksamkeit.


Ich kenne diese Situationen. Deshalb möchte ich dir gleich zu Beginn etwas Druck nehmen: Wenn du es bei meiner Ankunft noch nicht geschafft hast, komplett fertig zu sein, gebe ich dir die Zeit.


Wenn ich zu euch komme, sage ich erst einmal Hallo. Ich schaue, wie die Situation gerade ist, und wir kommen in Ruhe an. Manchmal plane ich bewusst ein paar Minuten Puffer ein, damit ihr nicht das Gefühl habt, auf die Minute genau funktionieren zu müssen.


Es kann sein, dass du noch etwas Zeit brauchst, um dich anzuziehen oder dein Outfit fertigzumachen. Vielleicht hast du noch eine Frage zu deiner Kleidung. Vielleicht möchtest du dich einfach kurz sammeln, bevor wir mit den Bildern beginnen.


Diese Zeit nehmen wir uns.


Wenn es gerade gut passt, können wir in der Zwischenzeit beispielsweise schon ein paar Bilder von von dem Papa mit dem Baby machen oder euer kleines Wunder allein fotografieren. Natürlich nur, wenn das für euch stimmig ist und das Baby sich dabei wohlfühlt. Manchmal schläft es auch gerade genau zu diesem Zeitpunkt. Dann fange ich genau auch das ein.


Vielleicht stellst du dir eure Bilder gerade schon vor. 


Du möchtest euch nicht einfach nur fotografieren lassen. Du möchtest Bilder, auf denen du euch wiedererkennst.


Mit eurem Lachen, eurer Nähe, eure Emotionen und all den kleinen Eigenheiten, die euch als werdende Familie ausmachen.





Vielleicht braucht dein Baby aber auch gerade deine Nähe. Vielleicht liegt es an deiner Brust und möchte dort erst einmal bleiben. Dann richten wir uns danach. Manchmal reicht es, wenn du dir eine Strickjacke überziehst, und wir halten genau diesen Moment fest.


Denn auch das gehört zu eurer Geschichte.


Es gibt bei mir keinen starren Ablauf, den ich gegen eure Bedürfnisse durchsetzen möchte. Ich möchte euch begleiten, euch Sicherheit geben und euch die Zeit lassen, die ihr gerade braucht.



In welchen Räumen entstehen die schönsten Erinnergen aus dieser Zeit?


Wir müssen nicht durch eure gesamte Wohnung laufen und nach dem perfekten Hintergrund suchen. In der Regel kommen vor allem das Schlafzimmer und das Wohnzimmer infrage. Welcher Raum sich am besten eignet, hängt unter anderem davon ab, wo das Licht schön fällt und wie viel Platz wir haben.


Manchmal ist das Schlafzimmer die beste Wahl. Ein anderes Mal bietet das Wohnzimmer mehr Möglichkeiten, gerade wenn schon mehrere Geschwisterkinder dabei sind.


Deshalb frage ich euch vorab, welche Räume ihr euch für die Bilder vorstellen könnt und wo es bei euch besonders hell ist. Idealerweise bereitet ihr beide Räume ein wenig vor. Dann können wir vor Ort gemeinsam schauen, was am besten funktioniert.



Und bevor du jetzt anfängst, eure Fenster zu putzen, Möbel zu verrücken oder über eine neue Einrichtung nachzudenken: Bitte nicht.


Bei einem meiner letzten Neugeborenenshootings sagte die Mama zu mir, dass im Wohnzimmer zwar das schönste Licht sei, aber die Fenster nicht geputzt wären. Sie bat mich regelrecht darum, ihr jetzt bloß nicht auch noch den Auftrag zum Fensterputzen zu geben.


Das habe ich natürlich nicht getan.


Wir fanden eine passende Lösung mit den feinen Vorhängen, die ohnehin vorhanden waren. Die ungeputzten Fenster waren kein Grund, auf das schöne Licht zu verzichten.


Ihr braucht keine perfekte Einrichtung. Eure Räume sollten allerdings aufgeräumt sein.


Das ist ein Unterschied. Es geht mir nicht darum, dass eure Wohnung wie aus einem Wohnmagazin aussieht. Ihr müsst weder die neuesten Möbel besitzen noch frisch renovierte Wände haben.


Auf Fotos können jedoch selbst kleine Dinge im Hintergrund sehr präsent wirken. Eine Tasche, Kleidung auf einem Stuhl oder herumliegende Gegenstände können die Bildwirkung verändern. Sie schränken außerdem ein, aus welchen Richtungen ich fotografieren kann. Und ich möchte vermeiden, dass ihr später eure Bilder anschaut und euch an etwas stört, das wir mit ein wenig Vorbereitung hätten berücksichtigen können.


Deshalb schauen wir gemeinsam, welche Bereiche sich gut eignen. Es muss nicht alles perfekt sein. Aber ein bisschen Ordnung hilft uns dabei, den Blick auf das zu lenken, worum es wirklich geht: euch und euer Baby.



So fühlt sich Erinnerung an

Was ihr vor eurem Shooting wirklich wissen müsst, um euch entspannt vor der Kamera zu fühlen.


Ein liebevoller Guide für werdende Eltern,

die sich natürliche und echte Erinnerungen wünschen.




Euer Baby bestimmt den Rhythmus


Vielleicht hast du Sorge, dass euer Baby während des Shootings nur weint. Oder dass es sich nicht ablegen lässt. Vielleicht schläft es tagsüber am liebsten auf deinem Arm und du fragst dich, wie ich dann überhaupt Fotos machen soll.


Die ehrliche Antwort ist: Jedes Baby ist anders.


Manche Neugeborenen liegen gerne eine Weile auf einer Decke oder im Bett. Andere fühlen sich auf der Brust ihrer Mama oder ihres Papas am wohlsten. Und manche möchten gerade einfach nur gehalten werden.


Deshalb frage ich euch, was euer Baby besonders gerne mag. Welche Position fühlt sich für euer kleines Wunder gerade gut an? Was funktioniert im Alltag? Wo kann es sich entspannen?


Daran orientieren wir uns.


Ich möchte nichts erzwingen, nur damit wir ein bestimmtes Bild bekommen. Wir versuchen nicht, eine Situation künstlich herzustellen, wenn euer Baby gerade etwas anderes braucht.


Und wenn es Zeit zum Stillen oder Füttern ist, dann ist es Zeit zum Stillen oder Füttern. Vielleicht braucht dein Baby danach noch einmal einen Moment. Vielleicht ergibt sich daraus eine weitere schöne Situation, die wir fotografieren können. Oder wir machen eine kleine Pause und unterhalten uns einfach.

Ich erinnere euch immer wieder daran: Ihr entscheidet.


Wenn du sagst, dass dein Baby jetzt noch einmal an die Brust möchte, bekommt es diesen Moment. Wir schauen gemeinsam, ob wir dabei weiterfotografieren möchten oder ob du lieber ganz ungestört bleiben willst.


Du musst dich bei mir nicht dafür rechtfertigen, dass dein Baby Bedürfnisse hat. Es ist ein Neugeborenes. Genau das darf es sein.




Wie lange dauert eine Newborn Home Story?


Ich plane für eine Newborn Home Story ungefähr eine Stunde ein. In der Praxis bleibe ich häufig etwa anderthalb Stunden, weil jede Familie und jedes Baby anders sind.


Das bedeutet aber nicht, dass wir anderthalb Stunden lang ununterbrochen fotografieren.


Wir nehmen uns die Zeit, die es braucht, ohne daraus einen Wettbewerb zu machen, möglichst viele Situationen in möglichst kurzer Zeit unterzubringen. Gleichzeitig beobachte ich, wie sich die Stimmung entwickelt und ob es gerade noch sinnvoll ist, weiterzumachen.


Gerade wenn Geschwisterkinder dabei sind, ist eine Stunde oft schon eine ganze Weile. Auch wenn wir spielerisch und entspannt arbeiten, merken Kinder irgendwann, dass gerade etwas anderes passiert als sonst. Sie haben vielleicht erst neugierig mitgemacht und möchten später lieber wieder ihrem Alltag nachgehen.


Und das ist völlig in Ordnung.


Auch bei Neugeborenen beobachte ich manchmal, dass sich die Stimmung nach einer Weile verändert. Deshalb frage ich euch gegen Ende noch einmal, ob es ein bestimmtes Bild gibt, das ihr unbedingt noch versuchen möchtet.


Dabei bleibt unser wichtigster Gedanke immer derselbe: Wir schauen, was euer Baby gerade zulässt. Wir müssen nichts erzwingen und nicht jede denkbare Bildidee umsetzen.


Manchmal sind die Bilder, die ganz nebenbei entstehen, ohnehin diejenigen, die sich später besonders vertraut anfühlen.



Was ist, wenn ich noch nicht weiß, wie ich mich vor der Kamera verhalten soll?


Vielleicht hast du schon eine Vorstellung von den Bildern, die du gerne hättest. Vielleicht weißt du aber auch nur, dass du diese erste Zeit mit eurem Baby festhalten möchtest, ohne genau zu wissen, wie das aussehen soll.


Du musst dir keine Posen überlegen und auch nicht schon vorher wissen, was du mit deinen Händen machen sollst oder wohin du schauen möchtest.


Du darfst dich vorher aber gerne inspirieren lassen. Von meinen Bilder oder zum Beispiel welchen, die du dir bei Pinterst raussuchst.


Viele Menschen haben noch den Reflex in die Kamera zu schauen, davon bringe ich euch gerne ab. Denn bei den Bildern geht es um euch und eure Beziehung, eure Gefühle und eure kleine Welt. Das zeigt sich besonders schön, wenn ihr miteinander agiert, euch anschaut, aneinander kuschelt und ganz für euch seid.




Und wenn noch ein Geschwisterkind dabei ist?


Ein neues Baby verändert nicht nur euren Alltag. Auch für ein älteres Geschwisterkind ist plötzlich vieles anders. Vielleicht ist es neugierig und möchte das Baby am liebsten ständig anschauen. Vielleicht braucht es erst einmal Zeit, um sich an die neue Situation zu gewöhnen.


Die Geschwisterkinder beziehe ich immer spielend mit ein. Viele sind am Anfang noch ganz schüchtern. Auch ihnen gebe ich die Zeit ich daran zu gewöhnen, dass da jetzt jemand ist, der Fotos von euch macht. Je nach Alter des Kindes, lasse ich mal den Kopf mit der Babybürste bürsten (das machen die meisten wirklich super gerne).

Manchmal wird ein bisschen gekuschelt. Manchmal holt das Geschwisterkind ein Buch raus und ließt es dem Baby vor oder ihr lest es zusammen.



Eine Newborn Home Story muss nicht perfekt ablaufen


Vielleicht wird zwischendurch gestillt. Vielleicht braucht dein Baby mehr Nähe, als du vorher gedacht hast. Vielleicht möchtest du dich erst noch in Ruhe anziehen, während wir schon die ersten Bilder machen.


Nichts davon bedeutet, dass unser Shooting nicht funktioniert.


Wir müssen keinen Ablauf einhalten, der auf dem Papier gut aussieht, aber nicht zu euch passt. Wir schauen, wie es euch geht, was euer Baby gerade braucht und welche Situationen sich daraus ergeben.


Ich komme zu euch, um euch in dieser besonderen Zeit zu begleiten. Nicht, um euch einen zusätzlichen Termin zu machen, bei dem ihr das Gefühl habt, alles richtig machen zu müssen.


Ihr dürft mit eurem Baby ankommen. In eurem Tempo. So, wie ihr gerade seid.


Wenn du dir eine Newborn Home Story wünschst, die euch in eurem Zuhause und in dieser ersten gemeinsamen Zeit zeigt, findest du hier weitere Informationen zu meinen Neugeborenenshootings.







Fotografin für authentische Familienshootings in und um Berlin

Ich bin Corinna – Familienfotografin aus Berlin und Brandenburg – und seit 2016 erzähle ich die Geschichten von Familien mit meiner Kamera.


Nicht weil mich Kameras faszinieren.

Sondern weil mich Menschen faszinieren.

Weil jede Familie ihre eigene Geschichte mitbringt.

Ihre eigene Art miteinander umzugehen.

Ihre eigenen kleinen Rituale.


Die Dinge, die für Außenstehende unscheinbar wirken, aber für euch ein Stück Zuhause sind.

Genau danach halte ich Ausschau.


Wenn ihr euch Fotos wünscht, bei denen ihr euch wiedererkennt und sagen könnt: „Das sind wirklich wir!“, dann freue ich mich darauf, euch kennenzulernen.





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