Hallo Traumkunden, Bye Bye Horrorkunden - für Fotograf:innen im Bereich Familie, Newborn und Schwangerschaft
- 16. März
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 17. März
Wie du die Menschen anziehst, die wirklich zu dir passen
Viele Selbstständige kennen dieses Gefühl.
Die Anfragen trudeln ein. (oder auch nicht - bzw. viel zu wenig.)
Doch statt Freude über eine Anfrage entsteht ziemlich schnell ein leichtes Ziehen im Bauch.
Zu viele Fragen.
Zu viele Diskussionen über Preise.
Zu viel Unsicherheit auf beiden Seiten.
Und irgendwann merkt man:
Das sind nicht meine Kund:innen.
Es passt nicht.
Denn die Menschen, mit denen Zusammenarbeit leicht wird, sehen die Welt ähnlich wie du.

Sie verstehen deinen Wert.
Sie fühlen sich von genau deiner Art angesprochen.
Und sie kommen nicht, um zu verhandeln, sondern weil sie genau nach dir gesucht haben.
Diese Menschen nennen viele Selbstständige Traumkunden.
Viele glauben, schwierige Kunden seien einfach Pech.
Doch oft liegt die Ursache ganz woanders.
Nicht bei den Menschen, die anfragen.
Sondern bei der Art, wie wir unser Angebot zeigen.
Wenn unsere Kommunikation unklar bleibt, passiert etwas Interessantes:
Die Menschen, die perfekt zu uns passen würden, erkennen sich nicht.
Und stattdessen melden sich die Menschen, die eigentlich etwas ganz anderes suchen.
Nicht, weil sie schwierig sind.
Sondern weil sie glauben, dass sie hier richtig sind.
Traumkunden werden nicht gemacht
Sie finden dich.
Aber nur dann, wenn sie erkennen können, wofür du stehst.
Wenn sie spüren:
Hier geht es nicht um ein austauschbares Angebot.
Hier geht es um eine Haltung.
Und genau diese Klarheit wirkt wie ein Signal.
Für die falschen Menschen vielleicht nicht
Für die richtigen umso stärker.
Warum wir oft die falschen Kunden anziehen
Gerade am Anfang versuchen wir, möglichst viele Menschen anzusprechen - nach dem Motto: "Hauptsache überhaupt Buchungen" (und ja so ging es mir anfangs auch).
Die Texte werden neutral.
Die Botschaften vorsichtig.
Niemand soll sich ausgeschlossen fühlen.
Doch genau hier entsteht ein Problem:
Wenn alles für alle gedacht ist, fühlt sich niemand wirklich gemeint.
Die Menschen, die perfekt zu dir passen würden, erkennen sich nicht.
Und die Menschen, die eigentlich gar nicht zu dir passen, fühlen sich angesprochen.
Das Ergebnis:
Viele Rückfragen.
Viele Unsicherheiten.
Viele E-Mails mit denselben Fragen.
Und am Schlimmsten: Shootings, die so gar nicht zu dir passen.
Dich auslaugen und schwer anfühlen - erkennst du dich hier wieder?
Mein Weg zu Traumkunden – ohne ständig die gleichen E-Mails zu beantworten
Es gibt einen Moment in der Selbstständigkeit, in dem man erkennt:
Ein Großteil der Kommunikation entsteht nicht durch böse Absicht.
Sondern durch fehlende Wegweisung.
Menschen fragen nach, weil sie sich nicht sicher sind.
• Wie läuft das ab?
• Was erwartet mich?
• Was soll ich vorbereiten?
• Passt das überhaupt zu mir?
Wenn diese Fragen immer wieder per E-Mail beantwortet werden müssen, entsteht ein enormer Zeitaufwand.
Doch eigentlich steckt dahinter eine einfache Lösung:
Transparenz vor der Anfrage.
Klarheit zieht die richtigen Menschen an
Menschen fühlen sich sicher, wenn sie verstehen, worauf sie sich einlassen.
Deshalb verändert sich vieles, wenn du beginnst, dein Angebot sehr klar zu erklären.
Zum Beispiel:
Wie du arbeitest
Was dir wichtig ist
Welche Atmosphäre du schaffst
Für wen deine Arbeit gedacht ist
Für wen vielleicht auch nicht
Diese Ehrlichkeit wirkt manchmal zunächst wie eine Einschränkung.
In Wirklichkeit passiert das Gegenteil.
Die Menschen, die sich darin wiederfinden, fühlen sich plötzlich gesehen.
Und genau diese Menschen werden zu deinen Traumkunden.
Weniger E-Mails durch bessere Vorbereitung
Ein weiterer Schlüssel liegt in etwas sehr Einfachem:
Menschen lieben Orientierung.
Wenn sie wissen, was sie erwartet, werden sie entspannter.
Ein gutes Beispiel dafür sind Shooting Guides oder vorbereitende Informationen.
Darin können Antworten stehen auf Fragen wie:
Wie läuft ein Shooting ab?
Was sollen wir anziehen?
Müssen wir posen?
Was, wenn die Kinder nicht mitmachen?
Solche Guides nehmen unglaublich viel Druck aus der Situation.
Sie sorgen dafür, dass Menschen mit einem guten Gefühl kommen und wissen, dass sie die Fotos bekommen, die sie sich wünschen - und gleichzeitig werden die, die sich nicht angesprochen fühlen, nicht buchen und das ist gut so.
Und ganz nebenbei reduzieren sie auch die Zahl der E-Mails, die immer wieder dieselben Fragen enthalten.
Viele Fotografen merken erst danach, wie viel Zeit sie vorher mit wiederholten Antworten verbracht haben.
Ein strukturierter Guide kann diese Fragen oft schon im Vorfeld klären.
Traumkunden entstehen durch Resonanz, nicht durch Marketingtricks
Es gibt viele Strategien im Marketing.
Doch langfristig funktioniert eine Sache immer am besten:
Resonanz.
Menschen entscheiden sich für dich, wenn sie spüren:
Diese Person versteht mich.
Nicht durch Druck.
Nicht durch künstliche Verknappung.
Sondern durch Vertrauen.
Wenn deine Kommunikation ehrlich und eindeutig* zeigt
wie du arbeitest
was dir wichtig ist
welche Atmosphäre du schaffst
dann fühlen sich automatisch die Menschen angezogen, die genau das suchen.
Und plötzlich verändert sich etwas.
Die Anfragen werden anders.
Ruhiger.
Klarer.
Freudiger.
Passender.
*Eindeutigkeit
Vielleicht ist es dir auch schon mal aufgefallen.
Es gibt Fotograf:innen, die von "natürlicher Fotografie" sprechen und dann Babys gepuckt in Deko packen. Für mich ist das alles andere als natürlich - für sie schon.
Deswegen muss es mehr sein als nur "Ich fotografiere euch auf natürliche Weise" - es muss ins Detail gehen.
Traumkunden sind nicht unbedingt die lautesten
Oft sind es die Menschen, die nach dem Shooting sagen:
„Das war viel schöner, als ich gedacht hätte.“
Oder die später erzählen:
„Wir haben uns die Bilder gestern wieder angeschaut.“
Es sind Menschen, die deine Arbeit wirklich fühlen.
Und genau diese Menschen kommen nicht zufällig.
Sie kommen, weil deine Kommunikation ihnen gezeigt hat:
Hier darf ich einfach ich sein.
Ohne eine Rolle zu spielen.
Hier fühle ich mich gut aufgehoben.
P.s. Außerdem hebt dich ein Shooting Guide von deiner Mitbewerbern enorm ab.
Good News
Ich erzähle dir natürlich nicht einfach so, wie es funktioniert und sage dann: "Na dann viel Erfolg damit."
Ich habe dir diesen Guide schon erstellt und zwar so, dass du ihn noch für dein Business anpassen musst.
Psst. Die Texte kannst du gerne übernehmen. Die Bilder, Farben und Co sollen natürlich deine Arbeit und dein Business zeigen.
👉 Hier findest du meine Shooting-Guide-Vorlage, die du individuell anpassen und direkt für deine Kund:innen nutzen kannst.
Der Guide ist wie deine rechte Hand, der Vertrauen aufbaut - noch bevor du die Kamera hebst.
Was er zusätzlich tut?
Er filtert.
Er filtert Menschen heraus, die steife gestellte emotionslose Bilder haben wollen.
Menschen, die sich mehr dafür interessieren wieviel Megapixel meine Kamera hat als wie sich die Ergebnisse in 20 Jahren anfühlen sollen.
Menschen, die performen statt fühlen und ein Shooting nicht als Teil ihrer Familiengeschichte sehen, sondern als Pflichtprogramm für die Großeltern.
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