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Die meisten suchen nicht nach deinem Keyword - Familienfotgrafie Edition

1. Okt.
4 Min. Lesezeit

Du hast dein Keyword gefunden.

Du hast es in deine Überschrift eingebaut.

In deinen Text.

Vielleicht sogar in deine URL.


Du hast dir Gedanken darüber gemacht, wonach Menschen suchen.

Und trotzdem sitzt du irgendwann wieder vor Google.


Du gibst dein eigenes Keyword ein.

Scrollst.

Noch einmal.

Vielleicht noch ein bisschen weiter.


Und da ist deine Website wieder nicht.

Oder irgendwo weit hinten.

Während andere scheinbar mühelos dort auftauchen, wo du eigentlich sein möchtest.


Du fragst dich:

Was mache ich falsch?

Sind meine Keywords falsch?

Habe ich die falschen Begriffe verwendet?

Ist die Konkurrenz einfach stärker?

Mehr Keywords?


Also suchst du weiter.

Nach besseren Keywords.

Nach Suchvolumen.

Nach Begriffen mit weniger Konkurrenz.

Du öffnest Tabellen.

Sammelst Listen.

Vergleichst Zahlen.


Und irgendwann hast du zwanzig, dreißig oder vielleicht hundert Keywords vor dir liegen.

Aber dieses eine Gefühl bleibt:

Warum bringt mich das alles nicht wirklich weiter?



Vielleicht kennst du diesen Moment


Du sitzt vor deiner Website und weißt eigentlich:

Ich kann mein Angebot.

Du weißt, was du fotografierst.

Du weißt, was deine Arbeit besonders macht.

Du weißt, warum deine Kunden dich lieben.


Und trotzdem scheint Google das irgendwie nicht zu verstehen.


Noch schlimmer:

Vielleicht kommen sogar Menschen auf deine Website.

Aber sie bleiben nicht.

Sie klicken nicht.

Sie fragen nicht an.


Und du fängst wieder an, an deinen Keywords zu zweifeln.

Also suchst du weiter.


Nach dem einen Keyword, das es endlich richten soll.

Nach dem Suchbegriff, der den Unterschied macht.


Nach der Formulierung, bei der du irgendwann sagen kannst:

„Jetzt muss Google doch verstehen, dass ich genau das anbiete.“

Aber was, wenn genau hier die falsche Frage beginnt?

Denn während du nach dem richtigen Keyword suchst, passiert auf der anderen Seite etwas völlig anderes


Jemand sitzt irgendwo und sucht.

Vielleicht spätabends.

Vielleicht zwischen zwei Terminen.

Vielleicht mit dem Handy in der Hand und nur fünf Minuten Zeit.

Dieser Mensch hat keine Keyword-Liste vor sich.


Er analysiert kein Suchvolumen.

Er überlegt nicht, welches Longtail-Keyword die beste Chance auf ein gutes Ranking hat.

Er hat ein Problem.

Eine Frage.

Eine Unsicherheit.

Einen Wunsch.


Und er möchte irgendwo ankommen, wo er denkt:

"Genau nach dieser Fotografin habe ich gesucht."


Aber bevor wir dahin kommen, lohnt sich ein anderer Blick auf diesen Moment.

Stell dir vor, du suchst selbst nach etwas, das dir wirklich wichtig ist

Du möchtest etwas wissen.

Du öffnest Google.

Du tippst deine Suche ein.

Und dann erscheinen zehn Ergebnisse.

Du liest nicht jedes einzelne.


Du vergleichst nicht die Domain Authority.

Du analysierst nicht die Keyworddichte.

Du schaust auf die Wörter.

Auf die Überschrift.

Auf den kleinen Text darunter.


Und innerhalb weniger Sekunden entsteht ein Gefühl:

Das könnte meine Antwort sein.

Oder:

Nein. Das ist nicht das, was ich suche.



Du klickst.

Oder du gehst weiter.

So einfach.

Und gleichzeitig so entscheidend.


Denn in diesem Moment entscheidet sich nicht, welches Unternehmen das schönste Logo hat.

Nicht, wer die meisten Keywords eingebaut hat.

Nicht einmal unbedingt, wer am besten rankt.


Sondern:

Wer spricht gerade über das, was ich wissen möchte?

Und genau hier liegt der Denkfehler

Wir sprechen bei SEO ständig über Keywords.

Welches Keyword?

Wie oft wird danach gesucht?

Wie hoch ist die Konkurrenz?

Wo muss es in den Text?

Welche verwandten Begriffe gibt es?


Und natürlich können diese Fragen sinnvoll sein.

Aber sie erzählen nur einen Teil der Geschichte.

Denn hinter jedem Suchbegriff steckt ein Mensch.


Und dieser Mensch denkt nicht in Keywords.

Er denkt in Situationen.

In Fragen.

In Problemen.

In Wünschen.

In kleinen Gedanken, die vielleicht gerade erst entstanden sind.


„Ist ein Shooting mit einem Neugeborenen überhaupt sinnvoll, wenn es nur weint?“

„Wie läuft so ein Shooting zuhause eigentlich ab?“

„Was ziehe ich an?“

„Muss meine Wohnung perfekt sein?“

„Wie schaffen andere Familien diese natürlichen Bilder?“


Diese Gedanken haben ihn zu Google gebracht.

Nicht das Keyword. Der Gedanke dahinter.



Sie suchen nicht nach deinem Keyword.

Sie suchen nach einer Antwort.



Und plötzlich verändert sich die Frage.

Nicht mehr:

„Für welches Keyword möchte ich gefunden werden?“

Sondern:

„Welche Frage hat der Mensch, der mich finden soll?“

Was möchte er gerade herausfinden?

Was macht ihm Sorgen?

Was möchte er entscheiden?

Was möchte er verstehen?


Wonach sucht er, bevor er überhaupt bereit ist, dein Angebot anzufragen?


Denn genau dort beginnt der interessante Teil.

Deine Aufgabe ist nicht, das Internet mit deinen Keywords zu füllen

Deine Aufgabe ist, die richtige Antwort zu sein.

Für den Menschen, der gerade sucht.


Nicht irgendeine Antwort.

Nicht eine austauschbare SEO-Seite, die denselben Text schreibt wie hundert andere Websites.


Sondern eine Antwort, bei der jemand innehält und denkt:

„Endlich erklärt das jemand so, dass ich es verstehe.“

„Genau das wollte ich wissen.“

„Das ist genau meine Situation.“


Und vielleicht entsteht genau dort etwas, das kein Keyword der Welt allein erzeugen kann:

Vertrauen.


Du willst nicht einfach nur bei Google auftauchen

Du willst, dass der richtige Mensch auf dein Ergebnis schaut und denkt:

„Das ist es.“



Nicht, weil du das Keyword besonders geschickt platziert hast.


Sondern weil du genau die Frage beantwortest, mit der diese Person gerade zu Google gekommen ist.


Denn zwischen gefunden werden und angeklickt werden liegt bereits eine Entscheidung.

Und zwischen angeklickt werden und sich angesprochen fühlen liegt die nächste.

Und genau deshalb beginnt eine gute Keyword-Recherche an einem anderen Punkt

Nicht bei der Frage:

„Wonach möchte ich gefunden werden?“

Sondern bei einer viel interessanteren Frage:

„Was muss mein Kunde gerade wissen, damit er überhaupt nach mir sucht?“


Was beschäftigt ihn?

Was möchte er herausfinden?

Was hält ihn zurück?

Welche Frage würde er einer Freundin stellen?

Und welche davon würde er schließlich bei Google eintippen?


Denn wenn du diese Fragen kennst, passiert etwas Entscheidendes:

Du hörst auf, für Suchbegriffe zu schreiben.

Und beginnst, für Menschen zu schreiben.

Für Menschen, die gerade suchen.

Für Menschen, die gerade vergleichen.

Für Menschen, die gerade hoffen, endlich die richtige Antwort zu finden.

Und genau dann wird aus einem Keyword ein Weg zu dir.



Genau an diesem Punkt darf dein Google-Suchergebnis mehr sein als eine reine Beschreibung deiner Leistung.


Es darf der erste kleine Moment sein, in dem deine Wunschkundin denkt:

„Ja. Genau danach habe ich gesucht.“


Doch wie formulierst du dein Suchergebnis so, dass genau diese Wiedererkennung entsteht?


Welche Worte greifen das auf, wonach deine Wunschkundin tatsächlich sucht – und wie wird daraus ein Ergebnis, das nicht nur bei Google auftaucht, sondern zum Klicken einlädt?


Genau darum geht es im nächsten Schritt: Nicht einfach sichtbarer zu werden, sondern dein Google-Suchergebnis so auszurichten, dass die richtigen Menschen darin ihre eigene Suche wiedererkennen.


Und genau hier setzt [Before the keyword] an. →



Dein nächster Schritt:

Verstehe nicht nur, wonach deine Traumkund:in sucht. Verstehe, warum sie sucht.



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