Erzählen eure Familienbilder, wie etwas aussah? Oder erzählen sie, wie es sich angefühlt hat?
- 8. Juni
- 3 Min. Lesezeit
Wenn wir alte Bilder anschauen, sprechen wir fast nie darüber, was wir anhatten oder ob die Frisur perfekt saß.
Wir erinnern uns an etwas ganz anderes: an die Zeit, die Stimmung und daran, wie sich das Leben damals angefühlt hat. Und genau solche Bilder findest du bei mir.

Vielleicht fällt euch plötzlich auf, wie klein die Hände eures Kindes einmal waren.
Oder ihr entdeckt eine Zahnlücke, die längst verschwunden ist.
Ihr erinnert euch daran, dass euer Kind damals jede Schnecke vom Weg retten wollte und mit jeder Hosentasche voller Steine nach Hause kam.
Vielleicht seht ihr auch euch selbst.
Nicht euer Aussehen.
Sondern die Person, die ihr damals wart.
Die Müdigkeit der ersten Babyjahre.
Die Aufregung vor der Einschulung.
Die Zeit, in der Kuscheln noch wichtiger war als Coolsein.
Manche Bilder berühren mehr als andere.
Nicht weil sie perfekt sind.
Sondern weil sie etwas festhalten, das heute selbstverständlich erscheint und morgen vielleicht verschwunden ist.
Ich glaube, die wenigsten Menschen buchen ein Fotoshooting, weil sie perfekte Bilder wollen, sondern, weil Sie sich erinnern möchten.
An eine Zeit.
An ein Gefühl.
An ihr Leben, so wie es wirklich war.
Deshalb interessiert mich bei einem Bild weniger, ob alles perfekt aussieht.
Mich interessiert, ob es etwas erzählt.
Ob man beim Anschauen spürt, wer diese Menschen waren.
Wie sie miteinander gelacht haben.
Wie sie sich angesehen haben.
Welche kleinen Eigenheiten sie hatten, die damals niemand für besonders hielt.
Denn oft sind es genau diese Dinge, die wir Jahre später vermissen.
Ich glaube, jedes Bild erzählt eine Geschichte.
Die Frage ist nur:
Erzählt es, wie etwas aussah?
Oder erzählt es, wie es sich angefühlt hat?

Wenn du genau solche Bilder suchst, fragst du dich vielleicht gerade:
"Wie entstehen solche Bilder eigentlich?"
Vielleicht kennst du diese Gedanken:
"Meine Kinder machen bestimmt nicht mit." oder
"Wir wissen gar nicht, wie wir vor der Kamera sein sollen."
Und ehrlich gesagt?
Das müssen sie auch nicht.
Denn die Bilder, die später am meisten berühren, entstehen nicht dann, wenn alles nach "Plan" läuft.
Sie entstehen irgendwo dazwischen.
Während ihr miteinander kuschelt. Eurem Kind über den Kopf streichelt.
Während ihr lacht.
Während ihr euch gar nicht auf die Kamera konzentriert.
Mein Job ist nicht, euch in eine perfekte Pose zu bringen.
Mein Job ist es, einen Raum zu schaffen, in dem ihr einfach ihr selbst sein dürft.
Deshalb leite ich euch durch das Shooting, gebe euch kleine Impulse...
...und schaffe Raum für das, was ohnehin schon da ist: eure Verbindung zueinander.
Wie entstehen Bilder, die etwas erzählen?
Bei meinen Shootings gibt es kein "Schaut mal alle hierher, keinen starren Ablauf und kein Leistungsdruck für eure Kinder.
Stattdessen verbringen wir Zeit miteinander.
Wir laufen, spielen, entdecken.
Und genau in diesen scheinbar unwichtigen Momenten entstehen die Bilder, die später etwas auslösen.
Die meisten Familien sagen mir nach wenigen Minuten:
"Das fühlt sich gar nicht wie ein Fotoshooting an." und selbst Kinder im Alter von 9 Jahren, sagen nach den ersten Minuten "Das macht ja richtig Spaß."
Und genau das soll genau so sein.
Vielleicht geht es euch gar nicht um Fotos
Vielleicht geht es euch um etwas ganz anderes.
Vielleicht möchtet ihr einfach nicht, dass diese Zeit unbemerkt vorbeizieht.
Weil ihr merkt, wie schnell sich gerade alles verändert.
Wie schnell Kinder wachsen.
Wie schnell Gewohnheiten verschwinden.
Wie schnell aus "gerade eben noch" plötzlich "damals" wird.
Und genau deshalb halte ich diese Geschichten fest.
Vielleicht geht es euch gar nicht um Fotos. Vielleicht geht es euch darum, etwas festzuhalten, von dem ihr spürt, dass es nicht für immer bleiben wird. Nicht aus Angst. Sondern aus Wertschätzung für genau diese Zeit.
Wenn du genau solche Bilder suchst
Dann findest du auf meiner Website viele weitere Einblicke in meine Arbeit.
Und vielleicht erkennst du dich in der einen oder anderen Geschichte wieder.

Ich bin Corinna – Familienfotografin aus Berlin und Brandenburg – und seit 2016 erzähle ich die Geschichten von Familien mit meiner Kamera.
Nicht weil mich Kameras faszinieren.
Sondern weil mich Menschen faszinieren.
Weil jede Familie ihre eigene Geschichte mitbringt.
Ihre eigene Art miteinander umzugehen.
Ihre eigenen kleinen Rituale.
Die Dinge, die für Außenstehende unscheinbar wirken, aber für euch ein Stück Zuhause sind.
Genau danach halte ich Ausschau.
Wenn ihr euch Fotos wünscht, bei denen ihr euch wiedererkennt und sagen könnt: „Das sind wirklich wir!“, dann freue ich mich darauf, euch kennenzulernen.










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