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Vielleicht liegt Gemütlichkeit gar nicht im Wohnzimmer - Lebendige Familienfotos im Herbst

  • vor 11 Minuten
  • 4 Min. Lesezeit


Es gibt diese Herbsttage, an denen eigentlich gar nichts Besonderes passiert.


Kein Ausflug, für den man wochenlang geplant hat.

Kein großes Familienfest. Kein besonderer Anlass.

Nur ein Nachmittag.


Die Luft ist kühl geworden, die ersten Blätter liegen auf dem Weg und irgendwo zwischen bunten Bäumen und raschelndem Laub rennen die Kinder schon wieder ein paar Meter voraus.


Eines hebt einen besonders schönen Stock auf.


Das andere bleibt stehen, weil dort ein Blatt liegt, das unbedingt mit nach Hause muss.


Ihr lacht.

Jemand hat kalte Hände.

Und irgendwann merkt ihr:

Genau so fühlt sich Herbst an.




Vielleicht beginnt Gemütlichkeit draußen


Wir verbinden Gemütlichkeit oft mit dem Zuhause.

Mit einer Decke auf dem Sofa, Kerzen auf dem Tisch und einer Tasse Tee, während draußen der Regen gegen die Scheiben fällt.


Und ja, das ist schön.

Aber manchmal ist dieses warme, vertraute Gefühl ganz woanders.

Zum Beispiel draußen im Wald.


Wenn die Kinder mit roten Wangen durch das Laub laufen und du ihnen hinterherschaust.


Wenn ihr euch gegenseitig die Blätter aus den Haaren sammelt.

Wenn aus einem ganz normalen Spaziergang plötzlich ein kleiner Familiennachmittag wird.


Vielleicht ist Gemütlichkeit gar kein Ort.

Vielleicht ist sie das Gefühl, irgendwo genau richtig zu sein.

Miteinander.



Ein Herbsttag muss nichts Besonderes sein


Ich glaube, wir warten viel zu oft auf die besonderen Momente.


Auf den Geburtstag.

Auf Weihnachten.

Auf den Urlaub.

Auf den Tag, an dem alle Zeit haben.

Auf den perfekten Anlass für schöne Fotos.


Dabei sind es oft gar nicht die großen Ereignisse, die uns später fehlen.


Sondern die kleinen Dinge, von denen wir heute glauben, dass wir sie niemals vergessen werden.


  • Wie dein Kind damals deine Hand genommen hat.

  • Wie es sich darüber gefreut hat mit dir fangen zu spielen.

  • Wie ihr zusammen gelacht habt, weil ihr ausgelassen in der Natur Spaß hattet.

  • Wie klein diese Hände einmal waren.

  • Wie sich dein Kind an dich gekuschelt hat, obwohl es eigentlich längst „zu groß“ dafür sein wollte.


Das sind die Dinge, die irgendwann zu Erinnerungen werden.




Und was, wenn die Kinder beim Fotografieren nicht mitmachen?


Das müssen sie gar nicht.


Ein Herbstshooting mit einer Familie bedeutet nicht, dass alle nebeneinanderstehen, in die Kamera schauen und freundlich lächeln.


Eigentlich wäre das sogar schade.


Denn eure Familie ist doch viel mehr als ein gestellter Moment für die Kamera.


Beim Familienshooting dürfen Kinder laufen, entdecken, lachen, Quatsch machen und zwar mit euch.


Ihr lauft zusammen über die Felder.

Sammelt Blätter.

Kuschelt zwischendurch.


Und wenn zwischendurch ein Bild entsteht, auf dem alle in die Kamera schauen, ist das wunderbar.

Aber es sollte nie der Schwerpunkt sein.


Das Ziel ist, einen Teil von euch so festzuhalten, wie er sich gerade wirklich anfühlt.



Was zieht man bei einem Herbstshooting an?


Auch daraus muss keine Wissenschaft werden.

Für natürliche Familienfotos funktionieren warme, ruhige Farben besonders schön: Creme, Beige, Braun, Rost, gedeckte Grüntöne oder warme Blautöne.


Noch wichtiger als die perfekte Farbkombination ist aber, dass ihr euch darin wohlfühlt.

Ihr müsst nicht alle exakt aufeinander abgestimmt sein.

Und vor allem: Die Kleidung darf zu euch passen.


Denn wenn ihr am Ende des Shootings durch das Laub gelaufen seid, eure Kinder auf dem Arm hattet und vielleicht sogar ein bisschen dreckig geworden seid, soll man auf den Bildern nicht sehen, wie sorgfältig ihr euch für ein Fotoshooting hergerichtet habt.


Sondern wie ihr miteinander seid.



Die besten Kombinationen für euer Shooting?


Findet ihr hier.




Und wenn das Wetter nicht perfekt ist?


Für euch mag das perfekte Wetter ein anderes sein, als für mich aus fotografischer Sicht.


Für mich ist weiches Licht zum Nachmittag perfekt.

Genauso wie ein paar Wolken statt klarer Himmel.

Dazu ein leichter Wind, der etwas Dynamik mit ins Bild bringt.


Natürlich gibt es Wetterlagen, bei denen ein Shooting keinen Sinn ergibt. Aber ein Herbsttag muss nicht sonnig und golden sein, um wunderschön zu werden.


Manchmal liegt gerade in diesem weichen, bewölkten Licht etwas ganz Besonderes.

Und manchmal braucht es danach ohnehin nur eines:

eine warme Decke und eine Tasse Tee.



Tatsächlich hatte ich letztes Jahr zwei Shootings im Oktober an einem grau in grauen Tag, zwischendurch ein bisschen Nieselregen - Das sind die Ergebnisse:




Vielleicht werdet ihr euch später gar nicht an die Fotos erinnern


Das klingt vielleicht seltsam.

Aber ich glaube, dass das eigentlich der schönste Gedanke an Familienfotografie ist.


Vielleicht schaut ihr in zehn Jahren ein Bild an und erinnert euch nicht zuerst daran, dass es ein Fotoshooting war.

Sondern an diesen Nachmittag.

An den Weg durch den Wald.

An die roten Wangen.

An die kleinen Hände.

An das Kind, das damals noch auf Papas (oder Opa's) Schultern saß.


An die Stimme, die heute längst viel tiefer klingt.

An die Zeit, in der alle noch genauso zusammen waren wie auf diesem Bild.

Und plötzlich ist ein Foto nicht mehr einfach ein Foto.

Es wird zu einer Tür zurück in eine Zeit, die längst vergangen ist.



Ein Herbst voller Erinnerungen


Vielleicht braucht es dafür gar keinen besonderen Anlass.

Vielleicht braucht es nur einen Nachmittag, an dem ihr euch Zeit füreinander nehmt.


Einen Weg, auf dem die Kinder vorauslaufen dürfen.

Ein bisschen Laub unter den Füßen.

Kalte Nasen.

Warme Hände.


Und jemanden, der diese kleinen Momente für euch bewahrt.


Denn irgendwann werdet ihr euch vielleicht nicht mehr an diesen ganz normalen Herbsttag erinnern.


Aber ihr werdet froh sein, dass er nicht ganz verschwunden ist.




Vielleicht liegt Gemütlichkeit eben gar nicht im Wohnzimmer.


Vielleicht liegt sie draußen.

Mitten im Herbst.

Mitten in eurem ganz normalen Familienleben.

Und vielleicht ist genau das der richtige Moment, um daraus eine Erinnerung zu machen.








Fotografin für authentische Familienshootings in und um Berlin

Ich bin Corinna – Familienfotografin aus Berlin und Brandenburg – und seit 2016 erzähle ich die Geschichten von Familien mit meiner Kamera.


Nicht weil mich Kameras faszinieren.

Sondern weil mich Menschen faszinieren.

Weil jede Familie ihre eigene Geschichte mitbringt.

Ihre eigene Art miteinander umzugehen.

Ihre eigenen kleinen Rituale.


Die Dinge, die für Außenstehende unscheinbar wirken, aber für euch ein Stück Zuhause sind.

Genau danach halte ich Ausschau.


Wenn ihr euch Fotos wünscht, bei denen ihr euch wiedererkennt und sagen könnt: „Das sind wirklich wir!“, dann freue ich mich darauf, euch kennenzulernen.





 
 
 

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